Die Immobilienpreise in der Schweiz sind immer wieder Schwankungen unterlegen und haben in ihrer Gesamtheit nicht unbedingt direkt etwas mit dem Verkehrswert eines Verkaufsobjektes zu tun. Zum reinen Verkaufspreis, der sich aus dem Wert des Wert des Hauses oder des Grundstücks ergibt, kommen diverse Neben- und Zusatzkosten hinzu. Der finale Immobilienpreis, den der Käufer schliesslich entrichtet, setzt sich aus diesen Positionen zusammen.

Was ist meine Immobilie wert?

Diese Frage steht stets am Anfang der Verkaufsabsicht. Als kompetenter Ansprechpartner fungiert hier der Immobilienmakler, der anhand der Immobiliendaten, der Umgebungsbedingungen sowie der aktuellen Immobilienpreisentwicklung einen Verkaufswert angibt. Wichtige Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden müssen, sind zum Beispiel folgende:

  • Um welchen Haustyp handelt es sich beim Verkaufsobjekt?
  • Wie gross sind Wohn-, Nutz- und Grundstücksfläche?
  • Gibt es Parkmöglichkeiten, wenn ja wie viele?
  • Ist das Gebäude unterkellert?
  • Ist das Objekt ganz oder teilweise vermietet?
  • Wie ist der Ausstattungsstandard?
  • Welche Besonderheiten hat das Haus?
  • Wie sind die Energiekennwerte, wie ist der Dämmstandard?

Immobilienpreise in der SchweizDer Makler wird anhand dieser sowie vieler weiterer Fragen eine Immobilienbewertung vornehmen. Oft werden Ihnen als Kunden hilfreiche Fragebögen zur Verfügung gestellt, die alle wichtigen Punkte erfassen. Geht es um Kapitalanlage-Immobilien, so ist in der Schweiz entweder eine kombinierte Real- und Ertragswertschätzung üblich, immer mehr geht der Trend jedoch hin zur reinen Ertragswertschätzung. Dabei werden zukünftige jährliche Ertragsraten zur Berechnung des Vermögenswertes addiert. Möchten Sie Ihre Immobilie schätzen oder bewerten lassen, sind wir der richtige Ansprechpartner. In unserem Netzwerk an Spezialisten können Sie den idealen Makler für die realistische Einschätzung des Immobilienpreises für Ihr Objekt finden und ansprechen!

Nebenkosten beim Immobilienverkauf

Bei dem Verkauf einer Immobilie in der Schweiz möchten Sie als Verkäufer den bestmöglichen Kaufpreis erzielen. Nicht unberücksichtigt bleiben sollten jedoch die entstehenden Nebenkosten, die während des Verkaufsvorgangs anfallen. Je nach Spielraum, den Sie sich selbst geben und den Sie mit dem Makler abstimmen, schmälern die Nebenkosten den Verkaufserlös. Welche Kosten in welcher Höhe anfallen, ist auf dem Schweizer Immobilienmarkt je nach Kanton sehr unterschiedlich. Ein Grund mehr, den Immobilienverkauf in die kompetenten Hände eines Maklers zu legen, der mit den kantonalen Gegebenheiten vertraut ist. Folgende Kosten sind möglich:

  • Die entstehenden Notar- und Grundbuchkosten sind abhängig vom Kanton sehr unterschiedlich und werden üblicherweise zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Wer welche Kosten übernimmt, sollte Bestandteil des Immobilienkaufvertrags sein.
  • Die Handänderungssteuer ersetzt in einigen Kantonen wie Luzern die Grundbuchgebühr. Für die Zahlung zuständig ist entweder der Erwerber oder es sind beide Vertragsparteien.
  • Die Grundstücksgewinnsteuer besteuert Gewinne, die durch den Verkauf von Liegenschaften entstehen, und geht zulasten des Verkäufers. In einigen Kantonen wie in Zug wird die Steuerlast aufgeteilt.
  • Der Maklerlohn wird bei Vertragserfüllung fällig und ist nach Schweizer Obligationenrecht stets vom Verkäufer zu bezahlen.

Alle Kosten, die beim Verkauf einer Immobilie zusätzlich entstehen, berechnen sich als prozentualer Anteil der Verkaufssumme und variieren von Kanton zu Kanton. So erhält der Notar im Kanton Aargau bis zu 0,5 % der Kaufsumme, im Kanton Zürich sind es dagegen nur 0,1 %.

Kostentransparenz ist für den Erfolg geschäftlicher Transaktionen entscheidend. Ihr bester und kompetentester Führer im Kostendschungel rund um den Immobilienverkauf ist der erfahrene Immobilienmakler. Er kennt die einzelnen Gebühren samt der üblichen Sätze und kalkuliert aus der Gesamtheit aller Anforderungen und Gegebenheiten den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihre Immobilie.