Ein Makler ist der Experte an Ihrer Seite, wenn Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen wollen. Er übernimmt bereits im Vorfeld viel Arbeit und besichtigt die Immobilie, führt die Immobilienbewertung durch und erstellt ein Exposé mit allen Rahmendaten. Darüber hinaus kümmert er sich um die Vermarktung und organisiert und führt Besichtigungstermine mit Interessenten durch. Für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie fällt eine Maklerprovision – auch Courtage genannt – an.

Die Höhe der Maklerprovision

Maklerprovision SchweizDie Maklerprovision ist das Erfolgshonorar eines beauftragten Maklers und wird nur im Verkaufsfall einer Immobilie fällig. Die Courtage richtet sich nicht nach dem geleisteten Aufwand, sondern ist das Honorar für die erfolgreiche Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer. Dabei ist die Höhe der Maklerprovision bei einer Kaufimmobilie gesetzlich nicht festgelegt und variiert grundsätzlich je nach Kanton, Marktlage und Objekt. In der Regel liegt die Provision zwischen ein und fünf Prozent des Verkaufspreises.

Die Maklergebühr in der Schweiz zahlt immer Verkäufer. Ausser wenn die Provision für den Makler in der Kaufvereinbarung mit dem Einverständnis des Käufers entsprechend anders geregelt ist. Wenn nun allerdings ein Käufer speziell einen Makler für die Haussuche oder Eigentumssuche beauftragt hat, so stellt dies formell einen Suchauftrag dar. Also wird für den Käufer eine Maklergebühr fällig.

Regelungen für die Maklerprovision

Auch wenn die Höhe der Maklercourtage gesetzlich nicht geregelt ist, gibt es einige rechtliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Zahlung einer Maklerprovision. So muss der Makler einen Nachweis für seine Vermittlungstätigkeit erbringen. Es muss eine klare Kausalität zwischen der Leistung des Maklers und dem erfolgreichen Abschluss eines Kaufvertrags bestehen. Als Basis für die Tätigkeit des Maklers gilt der Abschluss eines Maklervertrags, dieser kann mündlich oder schriftlich zustande kommen. Ein Immobilienmakler spricht bereits im Vorfeld seine Vergütung an.